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Herz-Kreislauf-Zentrum Bad Ischl präsentiert sich als topmoderne Rehabilitationseinrichtung

Gruppenfoto Eröffnung

04.04.2017

Public-Private-Partnership-Modell HerzReha Bad Ischl der SVA mit Vinzenz Gruppe – Garant für Qualität und Effizienz

Bad Ischl: Nach einer rund zweieinhalbjährigen Bauphase – einer Generalsanierung und um einen Zubau ergänzt – präsentiert sich die HerzReha Bad Ischl als topmoderne Rehabilitations-Einrichtung von der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft (SVA) und der Vinzenz Gruppe. Am Freitag, 31. März 2017, wurde der Abschluss der Generalsanierung sowie des Zubaus gefeiert. Den Patientinnen und Patienten steht mit der HerzReha Bad Ischl eine topmoderne Rehabilitations-Einrichtung mit einem qualifizierten Team aus Ärzten für Allgemeinmedizin und Innerer Medizin, diplomierten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Psychologinnen und Psychologen, Diätologinnen und weiteren Experten zur Seite. Bei der Aufnahme wird ein individuelles Therapieprogramm konzipiert, das während des Aufenthaltes bei Bedarf angepasst wird, um optimalen Rehabilitationserfolg zu sichern.

„Das Herz-Kreislauf-Zentrum Bad Ischl ist ein wesentlicher Bestandteil des oberösterreichischen Gesundheitssystems. Mit der Generalsanierung und Erweiterung des Gebäudes wurde dieses auf den aktuellen Stand gebracht, um den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Genesung zu ermöglichen", so Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer.

„Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenführung von Staat und Privat durch solch moderne Managementmethoden speziell im Gesundheitssektor beste medizinische Betreuung, aber auch Qualität bei größtmöglicher Effizienz ermöglicht. Zudem kann sich jeder der Partner auf seine Kernaufgaben konzentrieren," betont SVA Obmann und WKO-Präsident Christoph Leitl im Zuge der Feierlichkeit.

Die HerzReha Bad Ischl wird seit 2010 in Kooperation mit dem privaten und gemeinnützigen Managementpartner Vinzenz Gruppe betrieben. Die SVA ist zu 51 Prozent und die Vinzenz Gruppe zu 49 Prozent an der Betriebs-GmbH der Reha-Einrichtung beteiligt. Durch diese Kooperation wird mittels moderner Managementmethoden sichergestellt, dass die medizinische Qualität des Hauses effizient und effektiv eingesetzt wird. „Wir haben exzellente Erfahrungen mit diesen Pionierprojekten gemacht, aber auch das positive Feedback der Patienten hinsichtlich Komfort und Qualität der Häuser sowie der kommerzielle Erfolg ermutigen uns natürlich immer zu neuen ehrgeizigen Zielsetzungen. Investitionen für den Erhalt und die Verbesserung der Gesundheit sind Investitionen in die Lebensqualität jedes einzelnen Patienten", so Leitl.

„Beide Partner – die SVA und wir von der Vinzenz Gruppe – sind bekannt für ihre wirtschaftliche Kompetenz, die den Steuerzahlern und Beitragszahlern zu Gute kommt. Zusätzlich vereint uns die gemeinsame kompromisslose Haltung, für das Gemeinwohl da zu sein: für die Versicherten-Gemeinschaft einerseits und für die Patienten andererseits", erklärt Dr. Michael Heinisch, Geschäftsführer der Vinzenz Gruppe. Diese beiden gemeinsamen Faktoren - Kompetenz/Haltung - seien entscheidend für die Erfolgsstory der HerzReha Bad Ischl.

„Nach einer schweren Erkrankung schnell wieder fit werden und ins Leben zurückkehren - das ist der Wunsch unserer Versicherten und die stationäre Rehabilitation leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Nach einer Herzerkrankung geht es vor allem um Entschleunigung und die Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Gesundheit. Hier in Bad Ischl wird künftig am bekannten Standort mit völlig neuer Infrastruktur bestmögliche medizinische Betreuung geboten. Die SVA nimmt bei der Umsetzung von PPP-Modellen seit langem eine Vorreiterrolle ein und zeigt mit der neuen HerzReha, wie erfolgreich und effizient die Zusammenarbeit von Sozialversicherung und privaten Anbietern funktionieren kann", unterstrich die Vorsitzende des Hauptverbandes und Vizepräsidentin der WKÖ, Ulrike Rabmer-Koller.

Neues Behandlungsangebot
Der Grund für die Ausweitung des Behandlungsangebots liegt auf der Hand: In Europa leiden Schätzungen zufolge bereits 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung an einer Fettleber. Diese Erkrankung muss also ungeschönt als Volkskrankheit gelten und ist brandgefährlich. Immerhin gehen zehn bis 20 Prozent der Fälle von Leberzirrhose und Leberkrebs auf das Konto erhöhter Blutfette – und sind nicht, wie oft gedacht, auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Erhöhte Blutfette gehen auch nicht automatisch mit Übergewicht einher. Diese Störungen des Fettstoffwechsels werden zwar zum Teil durch Ernährungsgewohnheiten beeinflusst, sind jedoch viel häufiger genetisch bedingt. Wer also denkt, alle Betroffenen wären ohnehin selbst schuld, ist im Irrtum. Dazu kommt, dass der Cholesterinspiegel mit dem Alter steigt. Kurzum: Die Zahl jener, die erhöhte Blutfettwerte aufweisen, steigt ebenso. Als Folge dadurch bedingter Gefäßverkalkungen drohen allerdings auch Herzinfarkt oder Schlaganfall – und beide stehen an der Spitze der Liste der häufigsten Todesursachen. Prim. Doz. Dr. Robert Berent, ärztlicher Direktor der HerzReha, erklärt: „Sowohl die nicht alkoholische Fettlebererkrankung als auch die Atherosklerose sind Folgen langjährig erhöhter Blutfette." Kamen Patienten bisher erst nach schweren Erkrankungen nach Bad Ischl, so will man dort ab sofort auch mit vorbeugender Therapie verhindern, dass es überhaupt so weit kommt.

HerzReha Bad Ischl
Durch die Generalsanierung und den Zubau entstand neben einer medizinischen Infrastruktur ein ansprechendes Ambiente für einen angenehmen Aufenthalt mit zahlreichen Freizeitmöglichkeiten. Den Patienten steht ein top-modernes Therapie- und Diagnostik-Angebot sowie ein qualifiziertes Team aus Ärzten für Allgemeinmedizin und Innerer Medizin, diplomierten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Psychologinnen und Psychologen, Diätologinnen und weiteren Experten zur Seite. Bei der Aufnahme wird ein individuelles Therapieprogramm konzipiert, das während des Aufenthaltes bei Bedarf angepasst wird, um optimalen Rehabilitationserfolg zu sichern.

Aktuell bietet die HerzReha Bad Ischl 171 neu gestaltete Einzelzimmer mit Balkon. Beim Umbau wurden vier Zimmer behindertengerecht und 17 Zimmer mit Betten für Begleitpersonen ausgestattet. Insgesamt wurden rund 20 Millionen Euro in die Generalsanierung und Erweiterung investiert.

Ziel des Teams der HerzReha Bad Ischl ist es, die Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück in ein gesünderes Leben zu begleiten und sie für die Zeit nach der Rehabilitation zu motivieren, selbst die Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen.

Mehr Info: linkwww.herzreha.at


Rückfragehinweis:
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Daniela Klinser, MSc.
Tel. Nr. 05 08 08-3452
E-Mail: linkdaniela.klinser@svagw.at
linkwww.svagw.at

Annemarie Kramser 
Vinzenz Gruppe 
Leitung Kommunikation
Gumpendorfer Straße 108, 1060 Wien
Mobil : +43 664 412 50 39
E-Mail: linkannemarie.kramser@vinzenzgruppe.at
linkwww.vinzenzgruppe.at

Fotocredit: Hofer