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Muttertag – Immer mehr Selbständige, die Familie und Beruf unter einen Hut bringen.

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07.05.2015

SVA Obmann-Stv. Herzog: Bei Familiengründung sind Selbständige in Österreich gut abgesichert

 Im vergangenen Jahr  wurden 58,4 Prozent aller Unternehmen in Österreich von Frauen gegründet. Damit wagten erstmalig mehr Frauen als Männer den Schritt in die Selbständigkeit und es wurde ein neuer Rekord an Unternehmensgründungen von Gründerinnen verzeichnet.

Über den wachsenden Anteil an Unternehmerinnen freut sich Alexander Herzog, Obmann- Stv. der Sozialversicherung der Selbständigen (SVA) und betont, dass Österreichs Selbständige bei Familiengründung heute besser abgesichert sind, denn je.

 Die Gründe warum sich Frauen selbständig machen, sind zahlreich. Laut der KMU Forschung Austria (Entrepreneur 2011) gründen die meisten Frauen ein eigenes Unternehmen, um mehr Freude an der Arbeit zu haben (89%) oder um sich neuen Herausforderungen zu stellen (86 %). Dabei ist es den Unternehmerinnen wichtig, dass sie ihre Karriere und ihr Privatleben gut unter einen Hut bringen können.

 Für selbständige Mütter macht sich die SVA beim Gesetzgeber deshalb besonders stark. Bereits in der Schwangerschaft werden zahlreiche Leistungen angeboten. Doch auch nach der Schwangerschaft begleitet die SVA Mütter und Väter während der Kinderbetreuung. „Unsere Leistungen sind für selbständige Eltern notwendig, um Familie und Unternehmen  besser miteinander vereinbaren zu können“, erklärt Alexander Herzog.

 Im Jahr 2013 wurde das Wochengeld verdoppelt. Von dieser Verbesserung profitieren jährlich mehr als 2.500 selbständige Mütter. Seit knappen zwei Jahren ist es für Unternehmerinnen möglich, dass sie sich während des Bezugs von Wochengeld auch von den Sozialversicherungs-Beiträgen befreien lassen, wenn sie ihr Unternehmen ruhend melden.

 

Doppeltes Wochengeld, Betriebshilfe und Teilzeit-Selbständigkeit

 Dass im Jahr 2014 jedes dritte Unternehmen von einer Frau geleitet wurde, zeigt wie wichtig es ist, dass die SVA laufend an der Verbesserung ihrer Unterstützungsangebote arbeitet. „Das doppelte Wochengeld, die Beitragsbefreiung und die Möglichkeit auch während der Zeit der Kinderbetreuung teilzeit im eigenen Betrieb zu arbeiten, hilft vielen selbständigen Müttern und Vätern in dieser Zeit Familie und Beruf besser zu vereinbaren.“, so Herzog.

 Da manche Unternehmerinnen die Angebote der Karenz gar nicht nutzen können, da eine Abwesenheit über viele Monate hinweg, für sie existenzbedrohend sein kann, gibt es auch die Möglichkeit, eine Betriebshilfe in Anspruch nehmen und zwar in ganz Österreich. In diesem Fall bekommen Sie tatkräftige Unterstützung. Das doppelte Wochengeld, die Möglichkeit sich von den Sozialversicherungs-Beiträgen während des Wochengelds ausnehmen zu lassen und auch die Option der Teilzeit-Selbständigkeit bedeuten für viele selbständige Eltern eine wirkliche Entlastung.

 

SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

 Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Selbständige und betreut als gesetzliche Krankenversicherung rund 784.000 Kunden, davon 390.000 aktiv Erwerbstätige, 146.000 Pensionisten und 239.000 Angehörige. Als gesetzliche Pensionsversicherung ist die SVA für 416.000 Versicherte zuständig.

 

Rückfragehinweis:

Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft

Mag. Patricia Gassner, MPhil

Tel. Nr. 05 08 08/3452

E-Mail: patricia.gassner@svagw.at